Ergebnisse US-Wahl 2016: Der neue Präsident der Vereinigten Staaten

Republikanischer Kandidat Trump gewinnt

Die einen haben’s befürchtet, die anderen freut es: Der republikanische Kandidat Donald Trump hat die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten gewonnen. Besonders deutlich wurde im Zentrum der Vereinigten Staaten, im sogenannten Bible Belt und der Kornkammer der Vereinigten Staaten für ihn gestimmt.

Das überrascht nicht: Viele dieser US-Bundesstaaten sind historisch und traditionell republikanisch dominiert. Auch sind viele dieser Staaten prinviziell und agraisch geprägt, was häufig eine konservative (i.S. konservieren wollende) Lebenseinstellung hervorruft. Das spielt der Republikanischen Partei häufig in die Hände.




Clinton gesteht Niederlage ein

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hatte bereits in der Nacht ihre Wahlniederlage eingeräumt. Lediglich 218 von eigentlich zu erreichenden 270 Wahlmännern haben sich für sie entschieden.

Die Demokraten haben vor allem in ihren Hochburgen, also den Küstenstaarken, die stark technolgisiert und kosmopolitisch sind, gewonnen. Insbesondere Staaten wie Kalifornien mit Silicon Valley, Washington und im Nordosten New York, Delaware, Maine oder New Jersey haben demokratisch abgestimmt.

Wahlmännersystem verfälscht Ergebnisse

Die Verfassung der Vereinigten Staaten ist von 1787, also entstand Ende des 18. Jahrhunderts. Die Inhalte der Verfassung wurden lediglich ergänzt um Zusatzartikel. Deswegen wurden alte Fehler bspw. bei Abstimmungsverhältnissen niemals richtig ausgebügelt. So ist auch Wahlsystem in den Vereinigten Staaten immer wieder ein Problem.  Die Wahlmänner verzerren Ergebnisse.

Nach Prozenten erreicht Hillary Clinton 43,6 Prozent der Wählerstimmen und Donald Trump 46,6 Prozent. Nach Wahlmännern sind es aber 218 Stimmen für Clinton (42,9 %) und 290 Stimmen für Trump (57 %).

Linkeinbettung, Quelle: Tagesschau.de