Erfahrungen der Übersetzer mit ihrem Auftraggeber

Übersetzer

Was Auftraggeber tun können, um die Übersetzung zu einem Misserfolg werden zu lassen

Nicht ganz ernst zu nehmende Tipps aus über viele Jahre gesammelten Erfahrungen unserer Übersetzer mit manchmal schwierigen Kunden

Sagen Sie dem Übersetzer gleich beim ersten Gespräch, dass Sie die Übersetzungen eigentlich selbst machen könn­ten, Ihnen aber die Zeit fehlt, weil Sie Wich­tigeres zu tun haben. Damit ist das Wer­tigkeitsverhältnis zwischen Ihrer Tätigkeit und der Arbeit des Übersetzers ein für allemal klar gestellt und der Übersetzer entsprechend motiviert.

Spezielle Fachbegriffe oder Abkür­zun­gen, die Sie gar nur im eigenen Haus benutzen, brauchen Sie dem Übersetzer nicht zu er­läutern, da er das ohnehin nicht versteht. Im übrigen soll er ja nur übersetzen.

Setzen Sie dem Übersetzer möglichst knappe Termine (am besten über Nacht, da hat er zudem noch Ruhe), damit er die Wichtigkeit Ihrer Tätigkeit erkennen kann. Sie können den Erkenntnisprozess beim Übersetzer noch beschleunigen, wenn Sie seine am Morgen nach der Nachtarbeit geschickte eMail erst zwei oder drei Tage später abrufen (nicht vergessen die Lesebestätigung zu schicken, damit er das auch mitbekommt!).

Wenn Sie den Übersetzer über Nacht oder übers Wochenende arbeiten lassen, brauchen Sie für Rückfragen nicht erreichbar zu sein. Schließlich gibt es Nachschlagewerke, das Internet usw., in dem er sich informieren kann. Falls Sie einen Mitarbeiter als Ansprechpartner benennen, braucht der über das spezielle Vorhaben nicht informiert sein (schließlich steht ja alles in Ihren Texten).

Überhaupt ist es sinnvoll, als Ansprechpartner einen Mitarbeiter zu benennen, der möglichst wenig oder am besten gar keine Vorstellungen von der fachlichen Dimension des Übersetzungsauftrages hat. Übersetzer und Ansprechpartner haben dann ein in etwa gleiches Niveau und verstehen sich sicher blendend.

Überarbeiten Sie den vom Übersetzer gelieferten Text – vor allem wenn er in einer Fremdsprache geschrieben ist – auf jeden Fall gründlich. Sie brauchen das mit dem Übersetzer nicht abzustimmen, da der Feinschliff ihn ohnehin überfordern würde und Sie als Fachmann über die dazu notwendige Kompetenz verfügen.

Überlassen Sie dem Übersetzer nur das nötigste. Lassen Sie sich einzelne Wörter oder Begriffe übersetzen und fügen Sie diese dann selbst in Ihre Texte oder Abbildungen ein. Das spart Zeit und Geld. Sollte das nicht den gewünschten Erfolg zeitigen und zu Mängeln führen, lasten Sie das ruhig dem Übersetzer an, der für solche Fälle eine Versicherung hat.

Sie müssen diese Tipps nicht alle befolgen – wenn Sie zwei oder drei davon mit entsprechender Konsequenz umsetzen, stellt sich der gewünschte Effekt garantiert ein.

Auftraggeber können sich gern  auch an die erfahrenen Übersetzer des Kosko Sprachenservice wenden:

Kosko Sprachenservice
Ritterhauspassage, Poolbüros
Leipziger Straße 91
06108 Halle (Saale)

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