Überfall auf Supermarkt

Polizeirevier Halle

Einbruchsversuch abgewendet
Am Freitagabend gegen 18:00 Uhr hörte ein 51-jähriger Hallenser wie eine Scheibe seines Einfamilienhauses in der Seebener Straße mit einem Stein eingeworfen wurde. Der unbekannte Täter ließ dann aber von der weiteren Tat ab, nachdem der Hallenser das Licht im Haus angeschaltete.

Betrunkene Radfahrerin
Am Samstagmorgen gegen 04:00 Uhr stellten Polizeibeamte eine 37-jährige Hallenserin im Bereich des Steintors fest. Diese war aufgrund erheblicher Alkoholisierung (der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,81 Promille) jedoch nicht mehr in der Lage mit ihrem Rad sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Als sie zur Dienststelle verbracht werden sollte, setzte sie sich erheblich zur Wehr und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach. Der Staatsanwalt ordnete eine Blutentnahme an. Es wurden Strafanzeigen gefertigt.

Wohnungseinbruch
Ein 61-jähriger Hauseigentümer aus der Helmut-Just-Straße in Halle musste bei seiner Rückkehr aus einem Kurzurlaub am Samstagabend gegen 18:00 Uhr leider feststellen, dass unbekannte Täter in sein Haus eingedrungen waren. Sie hatten verschiedene Schränke und Kommoden durchwühlt. Was sie alles erbeutet hatten, steht noch nicht fest. Es konnten ver-schiedene Spuren gesichert werden, die Ermittlungen nach den Tätern laufen.

Polizeirevier Mansfeld-Südharz

Brandstiftung
Am Samstag in den frühen Morgenstunden brannte in Hettstedt in der Hadebornstraße ein Ford Escort vollständig aus. Da keine Hinweise auf eine technische Ursache des Brandes vorliegen, muss von Brandstiftung ausgegangen werden. Ein daneben geparkter Citroen Saxo wurde ebenfalls beschädigt. Die Brandortuntersuchung ist erfolgt, die Ermittlungen laufen.

Polizeirevier Burgenlandkreis

Metalldiebe gestellt
Am Freitagnachmittag konnten nach Zeugenhinweisen in Wetterzeube OT Katersdobersdorf zwei Brüder (26 und 17 Jahre alt) aus Thüringen gestellt werden. Diese hatten vor, mit einem mitgeführten Gasschweißgerät aus dem Gebäude des ehemaligen Kinderheims Eisenschrott zu entwenden. Es wurden Strafverfahren eingeleitet.

Brennender Papiercontainer
Am Freitagabend zwischen 22:00 Uhr und 23:30 Uhr setzten noch unbekannte Täter einen Papiercontainer am Karl-Liebknecht-Ring in Hohenmölsen in Brand, der dadurch vollständig zerstört wurde. Ein weiterer Container wurde aufgrund der Hitzeeinwirkung beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Hohenmölsen war im Einsatz, der entstandene Schaden kann noch nicht genau beziffert werden.

Polizeirevier Saalekreis

Überfall auf Supermarkt
Am Freitagabend gegen 19:40 Uhr betraten drei noch unbekannte Täter den ALDI-Markt in Braunsbedra OT Krumpa. Zwei von ihnen betraten zunächst das Büro der 27-jährigen Filialleiterin, einer von ihnen drückte der Filialleiterin eine Pistole in die Seite und verlangte Geld aus dem Tresor. Sie erhielt einen Schlag auf den Hinterkopf und gab so dann Geld aus dem Tresor heraus. Nachdem das Bargeld in einem Rucksack verstaut war, verließen die UT mit der Filialleiterin das Büro. Der hinzukommenden 44-jährigen Mitarbeiterin, die zuvor im Lager gewesen war, wurde ebenfalls die Pistole in die Seite gedrückt. Sie wurde aufgefordert, still zu sein. Die Täter entwendeten noch das Geld aus der Kasse und verließen die Filiale mit dem am Ausgang wartenden dritten UT. Auf dem Fluchtweg in Richtung Hauptstraße verloren die Täter einige Scheine Bargeld. Die Filialleiterin wurde vor Ort wegen eines Hämatoms am Kopf behandelt. Die Ermittlungen zu den Tätern laufen.

Nicht angemeldete Versammlung
Am Samstag kam es zwischen 18:30 und 19:20 Uhr zu einer nicht angemeldeten Versammlung im Stadtgebiet von Bad Dürrenberg. 18 dunkel gekleidete Personen (teilweise vermummt mit ins Gesicht gezogene Schals, Basecaps, Kapuzen und teilweise mit Sonnenbrillen) liefen auf der Fahrbahn und führten ein Banner mit der Aufschrift „§ 129 abschaffen“ und eine schwarze Fahne mit der Aufschrift „Antifaschistische Aktion“ sowie ein Megafon mit sich. Die Personen riefen dabei lautstark nicht verständliche Parolen. Nachdem sie zunächst mehrfach der Aufforderung zum Halten nicht Folge geleistet hatten, konnte der Aufzug auf Höhe Teichstraße gestoppt werden. Beim Anhalten entfernten sich sofort mehrere Aufzugsteilnehmer vom Ort. Zum Thema des Aufzuges befragt, gab u. a. ein 23-jähriger Bad Dürrenberger an, sie hätten sich spontan zusammengefunden, um auf die Pressemitteilung vom 04.11.2011, die sich auf einen Ermittlungserfolg zu Brandstiftungen im Stadtgebiet Bad Dürrenberg bezog, aufmerksam zu machen. Die Teilnehmer des Aufzuges fühlen sich dadurch zu Unrecht als Straftäter stigmatisiert. Nach Ende der Versammlung verließen die Personen in kleineren Gruppen in verschiedene Richtungen den Ort.

Quelle: Pressemitteilung Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd vom 06.11.2011

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