Tigerbaby „Ranga“ eingeschläfert

Ranga

Nach über acht Monaten Kampf um das Leben des Tigerjungtiers "Ranga" mussten Tierpfleger und -ärzte den Kampf am 31.08.11 aufgegeben und den kleinen Tiger einschläfern. Es bestand leider keine Hoffnung mehr, das "Ranga" geheilt werden konnte.

Nachdem der Tiger mit Lehmungserscheinungn in den Hinterbeinen aufgefunden wurde, begann man sofort mit einer pysiotherapeutischen Behandlung.Schon bald stellte sich die nervale Versorgung der hinteren Gliedmaßen wieder ein. Weitere Fortschritte wie die Futteraufnahme im Stehen und Aufstehversuche mit ersten Schritten, ließen Pfleger und Ärtze hoffen. 

Da "Ranga"  jedoch viel auf der linken Körprseite gelegen hatte und sich häufig rutschend fortbewegte, hatte sie sich eine Verletzung am linken Oberschenkel zugezogen, die mehrmals chirurgisch behandelt werden musste. Die Heilung der Wunde verlief leider mit Komplikationen und machte auch keine größeren Fortschritte.

Da es dem Tier in den letzten Wochen zunehmend schlechter ging, musste "Ranga" am Ende ganz und gar künstlich ernährt werden.

Die erste Auswertung der Blutproben und die Obduktion weisen auf einen Zusammenbruch des Abwehrsystems hin. Die Zahl der weißen Blutkörperchen war deutlich zu niedrig. Die Ergebnisse der noch austehenden Untersuchungen werden zusammenfassend bekannt gegeben.

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