Ständehaus Merseburg – Die unendliche Geschichte

Wie die MZ berichtete, wurde gestern zum Thema Ständehaus Merseburg eine heftige Diskussion geführt.

Das Ständehaus wird immer seltener für Großveranstaltungen und Tagungen gebucht. Gastronomen, Hoteliers und der Tourismusverband schlagen deswegen jetzt Alarm. Jetzt steigt auch noch das Radison Hotel aus.

Im Kunsthaus „Tiefer Keller“ trafen sich Oberbürgermeister Jens Bühligen, Stadtratsvorsitzender Uwe Reckmann (beide CDU) sowie der Eigentümer des Radison-Hotels Werner Heckendorf und der Betreiber von Händelhalle und halleschem Steintor, Rudenz Schramm. Mehr als 70 Besucher folgten deiner Einladung der Mitteldeutschen Zeitung.

Seit das Kulturamt der Stadt für die Vermarktung zuständig. ist, ist die Zahl der Veranstaltungen und damit die Einnahmen zurückgegangen.

Jetzt zieht sich auch das Radison-Hotel aus dem Tagesgeschäft zurück, weil die Zusammenarbeit mit der Stadt nicht mehr klapp, so Werner Heckendorf’s. Weiter wurde berichtet, das das Radinson,bei der Platzierung von großen Veranstaltungen, kaum vom städtischen Kulturamt unterstützt, wird und teilweise sogar behindert wurde.

Probleme gibt es auch in der Gastronomie im Ständehaus Merseburg. Das Hotel hatte das im Erdgeschoss befindliche Restaurant „Parlamentsstuben“ bereits vor einiger Zeit aufgegeben, ein Exklusivvertrag fürs Catering im Ständehaus war ebenfalls aufgelöst worden. Ein Grund dafür waren sicherlich die von einigen als zu hoch angesehenen Bewirtungspreise gewesen.

Oberbürgermeister Bühligen versprach, das es bald auch eine Internetadresse fürs Ständehaus geben wird.

Quelle: MZ-WEB.DE


Update 28.09.12
Hier gibt es aktuelle Bilder von Ständehaus Merseburg