Sorgentelefon für schlechte Zeugnisse in Sachsen Anhalt

zeugnisse

„Ich gratuliere allen Absolventen zu den bestandenen Prüfungen und wünschen ihnen jetzt viel Erfolg beim Studium oder in der Berufsausbildung“, erklärte Kultusminister Stephan Dorgerloh.

Rund 177.000 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen in Sachsen-Anhalt erhalten am 20. Juli ihre Zeugnisse. Für mehr als 14.000 von ihnen endet damit die Schulzeit.

Nach einer vorläufigen Erhebung haben rund 3.900 Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr das Abitur abgelegt sowie 350 die Fachhochschulreife erworben. 6.400 Schülerinnen und Schüler beenden die Schule mit einem Realschulabschluss und 1.900 mit Hauptschulabschluss. Dazu kommen im abgelaufenen Schuljahr rund 700 Schüler, die die Schule für Lernbehinderte abgeschlossen haben, 250 mit Abschlusszeugnis der Schule für Geistigbehinderte sowie 700 Schülerinnen und Schüler mit Abgangszeugnis.

Auch ohne verbindliche Schullaufbahnempfehlung sind die Eltern sehr verantwortlich bei der Wahl der weiterführenden Schulen gewesen. Wechselten im Schuljahr 2011/2012 noch 6206 Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule an ein öffentliches Gymnasium, sind es nach den vorläufigen Zahlen im kommenden Schuljahr 6369 Schülerinnen und Schüler. „Damit zeigt sich, dass der Wegfall der verbindlichen Schullaufbahnempfehlung entgegen mancher Bedenken nicht zu einem Ansturm aufs Gymnasiums geführt hat, sondern die Eltern nach der Orientierungshilfe der jeweiligen Schule sehr verantwortungsvoll entschieden haben“, so Kultusminister Stephan Dorgerloh.

Jetzt wünscht der Minister den Schülerinnen und Schülern gute und vor allem erholsame Ferien. Zugleich bedankt er sich bei den Lehrerinnen und Lehrern sowie allen anderen Mitarbeitern in den Schulen und den Elternvertretern für ihr Engagement. „Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften und den Mitarbeitern für ihre verantwortungsvolle und engagierte Arbeit in den Schulen des Landes.“ Sorgentelefon geschaltet

Für die Schülerinnen und Schüler, bei denen das Zeugnis nicht so gut ausfällt und die deshalb Rat und Trost brauchen, hat das Landesschulamt am 20. Juli in der Zeit von 10 bis 15 Uhr ein Sorgentelefon geschaltet. Hier stehen Schulpsychologen zum Gespräch bereit.

Ansprechpartner
Bereich Magdeburg: Birka Bergmann, Tel.: 0391/567-58 30
Bereich Halle: Elke Müller und Kolleginnen, Tel.: 0345/5 14-18 84

Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt www.mk.sachsen-anhalt.de
Bildquellenangabe: Dieter Schütz/pixelio.de

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*