Resümee zum 5. Treffen des Tourismus bei Halloren

Sehr geehrte Unternehmerinnen, sehr geehrte Unternehmer,  liebe Mitglieder und Freunde,

…. Location hervorragend, Referent hervorragend, Gäste hervorragend!

Wen wundert es da, das sich am gestrigen Abend 63 Unternehmerinnen und Unternehmer den süßen Versuchungen hingaben. Dabei galten nicht alle vernehmbaren Schnalzer den süßen Hallorenkugeln sondern vielmehr waren es die interessanten Ausführungen von Herrn Axel Hüpkes, Hotelier und Vorstand der DEHOGA Leipzig/Leipziger Land, welche die Gäste aufmerksam lauschen ließen.

Interessant insofern, als das wir feststellten, daß uns im Alltag mehr verbindet als uns bisher daran hindert, effektiv zu einander zu finden. Auffallend war, daß der Umgang mit Lösungsansätzen in Leipzig und Umland ein anderer ist als wir ihn in Halle und Region bisher pflegen.

Die Zusammenarbeit sächsischer Unternehmer ist von dem „Wollen“ und dem gemeinsamen Handeln zum Wohle aller geprägt. Absichtserklärungen werden gemeinsam erarbeitet und wenn nötig auch mit sanfter Gewalt zur Diskussion gebracht.

Am spannendsten fand ich den Ansatz, touristische Verbände nicht durch einmalige Zahlung der Mitgliedsbeiträge willenslos zu subventionieren sondern die finanzielle Beteiligung an Verbänden und Vereinen projektabhängig zu gestalten.
Mit dieser Lösung ist eine optimalere Umsetzung der Interessen der Mitglieder besser gewährleistet.
Und die Wahrnehmung der Mitglieder gegenüber Vorständen und Beauftragten ist eine tatsächlichere.

Ein weiterer Kernpunkt des kurzen Referats  war die Aufforderung von Herrn Hüpkes über die Fragen „Wer sind wir?“, Wie werden wir von außen wahrgenommen?“ und „Wo wollen wir hin?“ intensiv nachzudenken. Dabei ist es nicht entscheidend, wie die Fragen durch den einzelnen Unternehmer beantwortet werden sondern vielmehr ist es wichtig,  die Frage für den Standort/die Region ehrlich und mehrheitlich zu beantworten. Wenn diese Fragen eindeutig geklärt sind, dann ist ein gemeinsames Handeln auch möglich und erfolgsversprechend.

Bei der Entscheidungsfindung sollten weniger die Wunschvorstellungen einzelner Städte, Politiker und deren Erfüllungsgehilfen zum Tragen kommen.
Entscheidend ist, aus welchen Gründen die Gäste unsere Region besuchen. In der Auswertung dieser Beweggründe liegt der Ansatz, ein einheitliches Motto zu finden, unter dem wir alle touristischen Angebote in ihrer Vielfalt zusammenfassen und mit Aussicht auf Erfolg am Markt platzieren können.

Anregend kann hier auch der Blick über den Tellerrand sein um einfach mal zu schauen, wie sich andere Bundesländer und Regionen ihren touristischen Erfolg erarbeiten. Einen ersten Anstoß hierfür haben wir gestern geleistet.

Positiv war die Aussage, daß die Etablierung der mitteldeutschen Kulturlandschaft auch seitens Herrn Hüpkes als machbar und wünschenswert erachtet wurde. Ein Horn, in das wir, die Basis oder wenn sie so wollen das Volk, schon seit längerem blasen, aber wahrscheinlich nicht laut genug.

Wir sind nicht schlechter als andere, aber wir können auch besser sein als andere!
Allianzen zu schmieden und sie mit Konsequenz durchziehen ohne dabei den Blick auf die Realitäten zu verlieren!

Ich danke Ihnen für Ihr Kommen. Mein besonderer Dank gilt dem Team um Herrn Klaus Lellé, das als Gastgeber unschlagbar war. Die freundliche Kompetenz von Herrn Müller, Frau Bock, Frau Martin und von Frau Schindler waren im Vorfeld sehr charmant und gestern selbst freundlichst professionell.
Danke auch an Herrn Hüpkes, der mit seinen Erfahrungen gezeigt hat wie es gehen kann und versprach uns jederzeit gerne zur Verfügung zu stehen.

Dank dem großzügigen und unermüdlichen Einsatzes von Familie Reifert haben wir gestern bestätigt gefunden, daß vorzügliche Schokolade gepaart mit erstklassigem Wein eine echte Verführung ist.

Bis zu unserem nächsten Treffen wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche und gesunde Zeit! Natürlich erreicht Sie die Einladung wieder rechtzeitig.

Mit herzlichen Grüßen verbleibe ich als

Ihr
Alexander Treizel
Leiter der Geschäftsstelle Halle (Saale)

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