Pilzzeit startet: 10 Tipps und Tricks für den angehenden Pilzsammler

Pilze wachsen an Bäumen, auf Wiesen, in Wäldern und Parks. So finden sich sicherlich auch in der Dölauer Heide oder am Lunzberge einige der Köstlichkeiten. Aber Obacht: Nicht jeder Pilz ist genießbar und nicht überall darf gesammelt werden. Schlimmer noch, manche Exemplare sind sogar giftig, andere lebensgefährlich. Deswegen ist das Pilzesammeln jedoch nicht zu unterlassen.

Bald beginnt die Pilzzeit
Bald beginnt die Pilzzeit

Wichtig ist jedoch sich vorher gut zu informieren. Eine erste Anlaufstelle sind natürlich Internetseiten und Portale: Pilz-ratgeber.de oder Pilzfinder.de bieten hier gute Übersichten und haben die wichtigen Pilzsorten kategorisiert. Wichtig ist natürlich die Unterscheidung zwischen Speisepilzen und den giftigen Vertreter. Einige wichtige Tipps aber vorweg mit auf den Weg:

Tipps für den angehenden Pilzsammler

Pilze werden gern verspeist, aber nur wenige Menschen machen sich die Mühe ihn in der Umgebung zu suchen und frisch zuzubereiten. Einige Tipps können die Anfänge als Sammler erleichtern.

1. Fortbilden vor dem Sammeln

Angehende Sammler können sich im Internet bilden. Für den Fund vor Ort ist jedoch ein Buch die bessere Alternative. Es ist mit Bildern und Beschreibungen versehen. Zudem kann es mitgeführt werden.

2. Pilzfunde beim Pilzverein prüfen lassen

Die ersten Funde sind immer ein bisschen geheimnisvoll. Unsicherheit schwingt nicht nur beim Ernten, sondern auch beim Zubereiten oder Essen mit. Über örtliche Pilzvereine ist Kontakt zu erfahrenen Pilzsammlern aufzunehmen. Diese schauen sicherlich gerne mal über den Fund.

3. Zusammen Pilze suchen ist besser

Noch lehrreicher und zudem unterhaltsamer ist die Reise auf Wiese und Wald zu zweit oder in kleinen Gruppen anzutreten. Regelmäßig werden Pilzwanderungen angeboten. Hierbei wird jeder Pilz diskutiert. Eine große Sicherheit beim Suchen und Essen ist gerade für Anfänger empfehlenswert.

4. Pilzzeiten beachten

Pilze gedeihen mit feuchtem Boden und milden Temperaturen. Vom Frühjahr bis in den späten Herbst können, je nach Monat, unterschiedliche Pilzsorten vorgefunden werden. Es ist jedoch immer ein guter Anfang, die Suche nach einigen Regentagen zu beginnen.

5. Kein Sammelwahn

Bestimmte Arten stehen immer mit mehreren Exemplaren auf einer Stelle. Jetzt ist es ratsam nicht alle Pilze abzuernten. Werden ein oder mehrere Exemplare stehen gelassen, so wachsen neue Pilze für die Sammler nach.

6. Einsteigerpilz

Auf der Suche nach dem Champignon? Sorry, aber die einfachsten Pilze werden im Wald unter Birken oder Pappeln aufgespürt. Bis in den November hinein finden sich hier reichliche Pilze.

7. Waldfrisch

Gibt es diesen Ausdruck? In jedem Fall muss nicht jeder im Wald vorgefundene Pilz in einem guten Zustand sein. Tiere können die Exemplare angefressen haben. Auch kann bereits ein Faulungsprozess eingesetzt haben. Nicht jeder Waldpilz ist, obwohl es ein Speisepilz sein kann, genießbar.

8. Pilzernte

Erst nachdem der Pilz bestimmt wurde, wird dieser oberhalb des Mutterbodens abgeschnitten. Er wird vom Schmutz befreit und in einen luftigen Korb abgelegt. Undefinierbare Pilze werden stehen gelassen. Sie tragen zur Artenvielfalt bei.

9. Transport der Pilze

Taschen und Beutel bleiben bitte zuhause. Es ist nicht umsonst vom Pilzkorb die Rede. Hier liegen die Fundstücke ohne Druck luftig aufeinander. Zudem ist nur eine Menge zu ernten, die auch innerhalb eines Tages verarbeitet werden kann.

10. Limits beim Sammeln

Tatsächlich gibt es in den einzelnen Bundesländern Höchstgrenzen für Pilzsammler. Diese liegen zumeist bei maximal 2 Kilogramm und sollen den gewerblichen Handel ausschließen.

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