MUEG Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH

Was haben Feuer und Erde, Wasser und Luft mit Säureharzen, Bioschlämmen, Filterasche und Bauschutt gemeinsam?

Das Braunsbedraer Unternehmen (MUEG Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH) das sich der Natur und einer gesunden Umwelt verschrieben hat, macht vor, dass diese Dinge durchaus auf einen Nenner zu bringen ist. Für den griechischen Philosophen Empedokles waren die vier Elemente die Wurzeln des irdischen Seins. Die Gebäude der MUEG Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH haben nicht nur ein grünes Dach und einen großen Teich vor dem Betrieb. Das Unternehmen macht es sich seit 20 Jahren zur Aufgabe, die Umwelt ins Lot zu bringen, Schäden zu korrigieren und wiedergutzumachen.

Zu den Kerngeschäften des namhaften Unternehmens gehört es, zu recyceln, zu entsorgen und schließlich zu rekultivieren. 278 Mitarbeiter, davon zwölf Auszubildende, gewährleisten einen flächendeckenden Kundenservice.

Zurück zu dem, was gemeinhin als Abfall bezeichnet wird. Allein 2009 hat der Betrieb 12.500 Tonnen Dachpappen, 17.500 Tonnen Säureharze, 622.000 Tonnen Erde und Steine sowie 193.000 Tonnen kommunale Klär- und Bioschlämme angenommen. Hinzu kamen Tausende Tonnen Bauschutt und Gemische. Die Verwertung von Produktionsrückständen ist die neue Spezialität von MUEG. In den Aufbereitungsanlagen in Beuna und Espenhain werden diese aufbereitet und für die Wiederverwendung bereitgestellt. Nahezu 95.000 Tonnen kamen so im vergangenen Jahr
in neuer Qualität wieder in den Produktionsumlauf. Außerdem betreibt die MUEG zwei Mitverbrennungsbereiche für Klär- und Bioschlämme in MIBRAG- Kraftwerken.

Erst vor drei Jahren ist der Annahmekatalog um Bioschlämme erweitert worden. Die MUEG hat gemeinsam mit der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft eine Möglichkeit gefunden, neben kommunalen Klärschlämmen auch Bioschlämme bei der Verbrennung in den Kraftwerken Mumsdorf und Deuben mit einzusetzen. Die Mitverbrennungskapazität liegt bei 200.000 Tonnen pro Jahr. Auch 29.000 Tonnen aufbereitete Böden und Bodensubstrate konnten verkauft werden.

Die MUEG ist in der Lage, alle Kraftwerksreststoffe aus Kohlekraftwerken zu übernehmen. In Peres, Lochau und Deuben werden sie verwertet. Bereits seit 15 Jahren gehört das Kraftwerk Schkopau zu den „Stammkunden“. Allein im vergangenen Jahr haben die 81 in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter 1,9 Millionen Tonnen an verschiedenen Aschen übernommen. Umweltfreundlich sind dabei die Bahnanschlüsse, über die die MUEG an verschiedenen Standorten verfügt. So können in kurzer Zeit auch große Mengen bewegt werden.

BVMW Aktuell Dezember 2010

Vorsitzende des Unternehmerrates BVMW Sachsen-Anhalt Süd-Ost, Elke Simon-Kuch, mit den beiden Geschäftsführern Andreas Gerhardt und Ulf Leistikow von der MUEG Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH.

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