LEUNA Harze GmbH weiter auf Wachstumskurs

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Minister Haseloff: Internationales Format des Chemiestandortes Leuna ist beispielhaft

„Leuna steht als ein Synonym für einen modernen Chemiestandort von internationalem Format. Als Präsident des Europäischen Chemienetzwerkes kann ich das besonders gut im europäischen Maßstab vergleichen. Auf Wachstum orientierte Chemieunternehmen haben in Leuna hervorragende Chancen, ihre Position auszubauen. Die LEUNA-Harze GmbH ist ein Beispiel dafür. Seit ihrer Privatisierung im Jahre 1995 hat das Unternehmen stetig zugelegt. Mit dem Neubau der Chloranlage ist das Unternehmen erneut auf Wachstumskurs.“ Das sagte heute in Leuna (Saalekreis) Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff zum Ersten Spatenstich für den Neubau einer Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage der LEUNA-Harze GmbH. Die Anlage wird Mitte 2012 in Betrieb gehen und die derzeit im Bau befindliche Epichlorhydrin-Anlage der LEUNA-Harze GmbH mit Chlor versorgen. Das Investitionsvolumen für beide Anlagen liegt bei etwa 60 Mio. Euro.

„Der Neubau der Chloranlage verbessert weiter unsere Wettbewerbsfähigkeit am Markt, stärkt unseren Stoffverbund am Chemiestandort Leuna und ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Rückwärtsintegration der Epoxidharzproduktion der LEUNA-Harze GmbH. Obgleich die Investitionen in erster Linie auf die Sicherung existenter Arbeitsplätze ausgerichtet sind, planen wir bis Mitte 2012 in Leuna rund zwanzig direkte und etwa indirekte 60 Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte Klaus Paur, Geschäftsführer der LEUNA-Harze GmbH. „Zu den Stärken des Chemiestandorts Leuna zählen die ausgeprägte Verbundwirtschaft, die vorhandenen erschlossenen, baureifen Flächen, die leistungsfähige, moderne Infrastruktur, das durch Bebauungspläne gesicherte Baurecht, die ausgezeichneten logistischen Anbindungen an Straßen- und Schienensysteme und sicherlich auch die hohe gesellschaftliche Akzeptanz“, sagte Andreas Hiltermann, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH.

Die LEUNA-Harze GmbH ist einer der führenden Hersteller von Epoxidharzen in Europa. Das mittelständische Unternehmen, das 1995 im Rahmen eines Management buy out / buy in gegründet wurde, hat seitdem mehr als 200 Mio. Euro in neue Anlagen investiert. LEUNA-Harze GmbH beschäftigt zurzeit rund 150 Mitarbeiter sowie 12 Auszubildende. Epoxidharzsysteme werden zur Herstellung von faserverstärkten Kunststoffen, in der Lackindustrie, im Bauwesen und in der Elektrotechnik / Elektronik eingesetzt.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Arbeit


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