Wladimir Iljitsch Lenin am Gothardtsteich Merseburg

Die neun Meter hohe Statue von Wladimir Iljitsch Lenin, wurde von Henk im Jahr 1997 gekauft, aus dem ostdeutschen Merseburg importiert und im Hof seines Unternehmens in Tjuchem gestellt.

Originaltext:
Het negen meter hoge standbeeld van Vladimir Iljitsj Lenin is in 1997 door Henk Koop geïmporteerd uit het Oost-Duitse Merseburg en staat sindsdien op het erf van zijn bedrijf in Tjuchem.

So steht es  HIER

Foto: Rens van Stralen

Wann genau das Lenindenkmal am Gothardsteich gebaut bzw. errichtet wurde, ist im Moment nicht zu recherchieren. Einer unserer aufmerksamen Leser konnte uns jedoch aushelfen: 1970 war die Errichtung, zu der damals auch alle Schüler der Stadt Merseburg anwesend waren. Bis 1997 „zeigte“ Lenin aus Bronze, in die Richtung der Einkaufpassage.

 

So sah das Denkmal bis 1997 aus: (Foto: Urheber unbekannt)

11 Kommentare zu Wladimir Iljitsch Lenin am Gothardtsteich Merseburg

  1. 1997 war das Lenindenkmal am Merseburger Gotthardteich schon lange, lange verschwunden. Zwischen 1991 und 1993 in der Zeit ist er verschwunden.

    Ich war damals noch Kind und habe zusammen mit meiner Familie und zig anderen Mitbürgern zugeschaut, wie Lenin mit einem Kran von seinem Sockel gehoben wurde.

    Es kann sein, dass er irgendwo gelagert wurde und erst 1997 nach Holland überführt wurde.

  2. Stolz an Größe stand bis zu Beginn der 90er Jahre das Lenindenkmal am Gotthartsteich Richtung Weißenfelser Straße. Unser Genosse Lenin wurde 1991 von Sockel gehoben und im Flughanka wurde er gelagert. Anschließend 2003 ging unser Genosse Lenin nach Moskwa und wurde dahin überführt.

  3. Naja, 1991 als der vom Sockel gehoben wurde, hatten wir ja keine Ostzeiten mehr…die Wiedervereinigung war ja am 03.10.1990 das einzigste was wir 1991 noch vom Osten hatten waren die DDR Postleitzahlen.

  4. Das Denkmal besteht aus Bronze, ist ca. 9 m hoch und ca. 4 m breit. Es wiegt ungefähr 15,8 Tonnen schwer. Die Künstler sind: M. F. Baburin, G.P. Lewitzkaja und Y.I. Kuturew. Entstehungszeit 1971; damalige Kosten: 91.000 Rubel. Einweihung des Denkmal am 20.06.1971, 15:00 Uhr (offizieller Termin lt. Programheft). Standort: Merseburg, damalige Ernst-Thälmann-Straße, am östlichen Ufer des Gotthardsteiches gegenüber dem Eingang der Gotthardstraße. Das Denkmal wurde als Ausdruck enger freundschaftlicher Verbindungen zur autonomen baschkirischen Sowjetrepublik errichtet, in deren Hauptstadt Ufa ein gleiches Denkmal stand. Der Merseburger Lenin wurde unter einigen Protesten vom Sockel gehoben am 12.10.1991. Danach wurde er knapp 6 Jahre unterbracht in einem Hangar (richtig: Bogendeckung AU 16/3) auf dem ehem. Merseburger Militärflugplatz, wo ihn auch mal Metalldiebe aufsuchten. Lenin wurde von der Stadt Merseburg für 20.000 DM an einen Holländer verkauft. Im Januar 1997 wurde er dann per Tieflader ins holländische Groningen verbracht, wo er noch heute auf dem Grundstück des Käufers steht.

    • Lieber Robert S., ich hoffe, Sie lesen das noch. Es scheint, Sie wissen mehr über dieses Denkmal. Das interessiert mich, da ich an einer Arbeit über den Umgang mit Denkmälern aus dem ehemaligen Ostblock schreibe. Es wäre schön, wenn Sie sich melden würden unter: ybandel(at)arcor.de Vielen Dank!

  5. Das Denkmal steht zurzeit in Assen (Niederlande) bei einer Ausstellung mit Russischer Kunst.
    Kann jemand mir sagen welche Abmessung das Original in Ufa hat. Ich brauche es als Antwort in einen Quiz Wetbewerb in unsere Zeitung Die Wahlmoglichkeit ist:
    A zwei mal die Grosse =18 m
    B 27 m Sockel 30 m
    C 90 m
    D 56 m
    Im Internet sehe ich nur ein Bild und ich wurde A oder B wahlen.Wer helft?

    Ich bedanke mich fur Ihre Antwort

    Harry Nibbelke
    Klazienaveen NL
    0031591312297

  6. Das Denkmal von Lenin (aus Merseburg) steht schon seit einigen Jahre im Garten von das Wellnesbereich Kurort Fontana Bad Nieuweschans nur1km vom Niederlandisch-Deutsche Grenze im Norden von Holland.
    Wenn man im Bademantel nach einen erholsamen Saunagang im Garten spaziert ,steht Wladimir plotz da.

  7. 1981 wurde er fast vom Sockel gehoben.
    Und zwar infolge eines Wasserrohrbruches. Direkt vor dem Denkmal war eine Hauptwasserleitung geborsten. Das Wasser schoss fontänenartig aus der Straßendecke.
    Im Wasserwerk meinte man als der Druck abfiel, dass ein Großabnehmer seine Speicher füllt.
    Daraufhin wurde eine weitere Druckpumpe zugeschaltet. Das hatte zur Folge dass direkt vor dem Denkmal ein mächtiger Krater entstand. So wäre Lenin fast vor der Zeit gestürzt.

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