Interaktive Hanseaustellung in Halle

Noch bis 30. September kann die interaktive Hanseausstellung "Halle – die Hansestadt" in der Großsiedhalle des Halloren- und Salinemuseums besucht werden. Auf 2.000 qm kann man die Stadt Halle als Hansestadt im 12. bis 15. Jhd. erleben. Bereits der Eingang der Ausstellung stellt durch eine Nachbildung des "Lübecker Holstentors" auf das Thema "Hansestädte" ein.

Hansefest3

Besucher können die 5 Meter großen Koggen live erleben und an Board kommen. Gern kann man sich am Knüpfen von Seemannsknoten versuchen oder beim Ziehen der schwer beladenen Leiterwagen über den Knüppelboden erleben, wie hart die Arbeit der Hansekaufmänner damals war. Täglich bis zu 30 km legten die Kaufleute so zurück.

Ein großer Salzberg stimmt auf Halle als Hansestadt und den Sächsischen Bund ein. Die Salzgewinnung wird anhand einer historischen Salzpfanne und entsprechendem Werkzeug erklärt. Schon seit Mitte des 16. Jhd. wird in Halle Salz produziert, seit 10 Jahren ist Halle Mitglied in der „Hanse der Neuzeit“.

Hanseausstellung

Etwa 20 Mitarbeiter des Beruflichen Bildungswerkes e.V. Halle-Saalekreis, verkleidet als Kaufmänner- und frauen oder Kapitäne geben den Besuchern hilfreiche Tipps zur Hanseausstellung.  Für die Ausstellung wurden u.a. 1.000 Quadratmeter Trockenbauplatten, 40 Tonnen Ziegel-Recycling (Boden der Ausstellung), 300 Liter Lasur, 600 Liter Farben und Lacke, 100 Holzfässer (250 Liter) verbaut. 40 Kilogramm Stockfisch dient z.B. als Dekoration.

Die Ausstellung ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet.

Bestehende Hemmungen von Langzeitarbeitslosen auf dem Weg in eine versicherungspflichtige Beschäftigung abzubauen, ist Ziel der Arbeit des BBW und des Jobcenter in Halle.

Hanse-Halle

Quelle und Fotos: Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH

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