Geiseltaler sind sich einig – Behörden blockieren die Nutzung vom Geiseltalsee

Geiseltalsee

Ruhig ist es geworden um den Geiseltalsee, der größten künstlichen Seenlandschaft in Sachsen Anhalt. Der Grund ist der Erdrutsch von Nachterstedt und die ungeklärte Ursache des Unglücks am Concordia-See. Deswegen liegen derzeit alle Planungen für den Ausbau von früheren Tagebauseen auf Eis.

Die Anliegergemeinden wollen den Geiseltalsee jetzt nutzen um das Tourismuskonzept, welches eine Entwicklungschance für die Region Saalekreis bedeutet, umzusetzen.

Die Anlieger-Gemeinden (Mücheln, Braunsbedra, Goe. Bad Lauchstädt) haben die Behörden aufgefordert, die Planungen für die weitere Entwicklung des früheren Tagebaus nicht länger zu blockieren. Wie MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT berichtet, riefen die Bürgermeister von Mücheln, Braunsbedra und Bad Lauchstädt das Landesverwaltungsamt auf, das Genehmigungsverfahren wieder aufzunehmen.

Udo Wurzel (Bürgermeister Mücheln) sagte dem MDR, er mache sich Sorgen, dass die Gemeinden den See nur eingeschränkt nutzen dürften.
Quelle: MDR


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