Ermittlungen überführen drei Tankbetrüger – 50 Fälle aufgeklärt

Polizei

Im Zeitraum von August 2011 bis November 2011 wurde von Tankstellen  im Burgenlandkreis, im Saalekreis, im Bördekreis sowie an den Autobahnen 9, 14 und 38 eine steigende Zahl der Straftat des „Tankbetruges“ angezeigt.

Um die zunächst unbekannten Täter zu ermitteln und um ihnen schnellstmöglich das Handwerk zu legen, wurde eine Ermittlungsgruppe unter der Leitung des Polizeireviers Bundesautobahnen/ SVÜ in Weißenfels eingerichtet.

Ins Visier der Ermittlungen gerieten drei Männer aus Halle (Saale). Um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, entwendeten sie in mindestens 50 Fällen Kraftstoff bei verschiedenen Tankstellen, um diesen weiter zu verkaufen. Hierbei entstand ein bisher bekannter Gesamtschaden von ca. 10.000,- Euro.

Die Täter gingen immer wieder auf ähnliche Art und Weise vor. Sie montierten andere Kennzeichen an ihre PKWs, betankten die Fahrzeuge sowie extra mitgebrachte Kanister und verließen den Tankstellenbereich ohne zu bezahlen. Zur Begehung der Straftaten verwendeten sie insgesamt sechs verschiedene PKWs und 28 verschiedene Kennzeichen, ein Großteil der Kennzeichentafeln war zuvor von anderen Fahrzeugen gestohlen worden.

Der Tätergruppe konnten im Zuge der Ermittlungen weitere Straftaten in Sachsen und Thüringen zugeordnet werden. Ihnen werden nun u. a. die Straftaten des Tankbetrugs, Diebstahls, Fahrens ohne Führerschein und der Urkundenfälschung zur Last gelegt.

Bei der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden Haftbefehle beantragt. Die Tatverdächtigen wurden im November 2011 festgenommen, einem Haftrichter vorgeführt und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Quelle: Pressemitteilung Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd vom 20.12.2011

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