Ein Vers zur letzten Flasche Lauchstädter Heilbrunnen

lauchstädter

Leserzuschrift zum Lauchstädter Heilbrunnen

Ich trinke seit über 33 Jahren Lauchstädter Heilbrunnen, er gab mir sowohl bei Streß, als auch in meiner nun seit 11 Jahren währenden Frühverrentung  durch seine nahezu wundersame Aufbauwirkung Kraft und Konzentrationsfähigkeit.

Bei anderen Wässerchen aus dem Westen, die ich zwischendurch probierte, bekam ich Magenbeschwerden, nie aber vom Lauchstädter Heilbrunnen! Ich empfinde es als ein Verbrechen, dieses traditionsreiche Produkt, nicht mehr anzubieten.

Im Anhang  ein Vers, den ich bei der letzten Flasche »Lauchstädter Heilbrunnen« verfaßte.

E.Rasmus


Nur ein Gegenwartsbeispiel

– Lauchstädter Heilbrunnen –

Sage mir, wie ist’s zu nennen,

Wenn dir Liebgewordnes fehlt,

Weil durch Mißgunst, dich zu trennen,

Auch von Brücken und Antennen,

Man mit Einsamkeit dich quält?

Was zuletzt dich noch erquickte

War ein Wasser, heilend gut,

So dich Seelenleid bedrückte.

Dieser Brunnen, er entrückte

Dich mit geistig frischem Mut.

Doch auch Mut sollst du nicht hegen,

Wo bloß Haben dich regiert.

Menschlichkeit auf allen Wegen,

Sie zerbricht von jenem Segen.

Sag: Verbrechen! – ungeniert.

E.Rasmus


 

9 Kommentare zu Ein Vers zur letzten Flasche Lauchstädter Heilbrunnen

  1. Ich kann die Angaben von E.Rasmus nur bestätigen. Der Lauchstädter Heilbrunnen ist (war?) ein wahres Elixier. Jüngst auf der Suche nach einer Alternative, kaufte ich mir „Heilwasserwasser zum Trinken“ der Marke „STAATL. FACHINGEN“ . Nach dem Genuß eines Glases war mir leicht übel. Beim Anschauen der Zusammensetzung fiel mir auf, es enthält die zehnfache Menge an Natrium – 564 mg auf einem Liter gegenüber dem Lauchstädter. Wie so vieles, was gut und vertraut war, wurde uns im Osten nach und nach (fast) alles entzogen – bis auf die Arbeitskraft und die liegt nebst Perspektivlosigkeit für die junge Generation in großen Teilen brach. Somit ist uns auch unsere Identität, unsere Kultur geraubt worden. Dabei wäre gerade das – im Sinne des vielgerühmten Pluralismus – für ganz Deutschland doch eine Bereicherung gewesen, aber der Konkurrenzkampf macht alles kaputt, denn Privat geht vor Katastrophe. Ich bin der Meinung, daß die Pharmaindustrie, die Energieversorgung, Transport- und Verkehrswesen sowie Bildung, Lebensmittelindustrie – also ebenso die Agrarwirtschaft nebst natürlich Wasser, Boden und Luft Gemeingut sind und nicht in private Hand gehören.

    • elendes Westpack…..so war die Wende nicht gedacht !!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Aber die DDR war ein Unrechtsstaat ……das ich nicht lache !!!!

      Berliner S-Bahn, DB, privat,privat privat,,,alles Kacke !!!!!

  2. Liebe Leute, laßt euch sagen, es gibt kein besseres Wasser!!!
    St.Leonhard ist noch zu empfehlen, das trinke ich jetzt, ist aber auch teuer.
    Hoffentlich findet sich bald ein seriöser Investor, um das Licht wieder einzuschalten.

  3. Hallo Ihr Fans vom Lauchstädter Heilbrunnen ! Vielleicht gelingt es mir mit dem Insolvenzverwalter einen machbaren Weg für den Produktionsstart zu vereinbaren ,damit unser Heilwasser wieder erhältlich sein wird.Dazu brauche ich vielleicht eure Hilfe ! Bis dahin mit guter Hoffnung .

    • Hallo Leute, meckern hat noch nie etwas gebracht. Bin gebürtiger Lauchstädter und trinke(bis zur Einstellung der Produktion) mein Leben lang Lauchstädter Heilbrunnen. Wohne schon über 30 Jahre nicht mehr in meiner Geburtsstadt und habe selbst zu DDR-Zeiten „mein“ Lauchstädter getrunken.
      Habe bis heute gedacht, dass die Abfüllung von Lauchstädter Heilbrunnen wieder anläuft, aber nun mache ich mir echt Sorgen ob das noch klappt.
      Nur gemeinsam können wir etwas bewegen, deswegen der Beitrag von Andreas Probst ist interessant, aber wie können wir gemeinsam etwas tun?? Habe ebenfalls meine Vorstellungen und vielleicht finden wir ja Mitstreiter im Sinne einer Fortführung der Tradition des Lauchstädter Heilbrunnens. Meldet Euch!!!

    • Hallo Andreas Probst,
      habe sehr lange gewartet ob über den Insolvenzverwalter etwas zu machen ist. Da nun 3 Jahre vergangen sind gehe ich davon aus, es wird nichts gehen. Hätte mich auch gewundert, wenn man weiß wie Insolvenzverwalter ticken!
      Also ich wär dabei wenn es darum geht den Lauchstädter Heilbrunnen wieder zu beleben.
      Mache mir über die Feiertage meine Gedanken und suche Mitstreiter!!!

  4. Das grenzte ja an ein Wunder, wenn es das Wasser wieder gäbe! Und wie sollte die Hilfe aussehen? Gut, wer eine HP hat, könnte Reklame machen, aber sonst …. „wenn alle Brünnlein fließen“?

    • Hilfe als Selbsthilfe, evtl. im Rahmen einer gemeinnützigen Vereinigung oder einer Genossenschaft, wär aus meiner Sicht eine Alternative und sicher vor Spekulanten!

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