Digitale Revolution: Wie Industrie 4.0 unsere Welt verändert

Die digitale Revolution verändert uns. Das sollten wir endlich akzeptieren. Nicht umsonst gibt es bspw. an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bereits seit mehreren Jahren das Studium zum Multimedia-/VR-Designer. Die Glocken eines Turmes mit dem Smartphone steuern? Ein Computerspiel, das die Naturgesetze auf den Kopf stellt? Ein Fernrohr, das Wände durchsichtig macht? Was eben noch ein kreativer Gedanke war, kann im nächsten Augenblick Wirklichkeit sein.

Jeden Tag entwickelt sich die digitale Welt ein Stück weiter und durchdringt unseren Alltag. Doch für Entwicklung braucht es Ideen und das Können von Menschen, die diese umsetzen. Das Studium Multimedia|VR-Design ist darauf ausgerichtet, eben solche Talente zu finden und auszubilden. Menschen mit einem ausgesprochenen Sinn für Design und einen Faible für Technik, um multimediale Produkte neuen Typs zu erdenken und zu erschaffen.
Können verlangt Wissen!

Der Multimedia|VR-Designer vereint unterschiedlichste Fähigkeiten: Schöpferisches Denken, zielgerichtetes Konzipieren, künstlerisch-gestalterische Ausdrucksfähigkeit und einen kreativen Umgang mit Technologie. Aus diesem Grund sind die Anforderungen an die Studenten so vielfältig wie das Studium selbst. Neben einem intensiven Interesse an Design und Kunst sowie an Medien und Kommunikation wird von den Studierenden ein hohes Maß an Einfallsreichtum, selbständiges Arbeiten, Reflexion, Kommunikationsvermögen und Teamfähigkeit gefordert.

Heute Technik in Games: Morgen im Alltag?

Die Technik entwickelt sich schnell. Diesen Satz haben sicherlich schon viele einmal gehört. Vor allem in Zeiten der Digitalisierung, Industrie 4.0 und digitalen Revolution. Und es entspricht der Wahrheit! Das erste Smartphone gab es beispielsweise erst vor 22 Jahren und hatte deutlich weniger Funktionen als die Smartphones, die man heute kennt. Zudem war es nicht üblich, dass jeder ein Smartphone besitzt. Heute kann man sich ein Leben ohne sein Smartphone hingegen kaum noch vorstellen.

Allerdings wurden nicht nur Smartphones immer besser, schneller und bekamen neue Funktionen, auch in anderen Bereichen hat sich die Technik stetig und schnell weiterentwickelt. Ein Bereich ist die Gaming-Industrie. Beispielsweise wurde das Computerspiel L.A. Noire entwickelt. In dem Spiel geht es darum verschiedene Morde aufzuklären. Das Besondere an dem Spiel ist, dass die Mimik der Charaktere im Spiel unglaublich echt aussieht und das aus jedem Blickwinkel.

Diese Technik nennt sich Motionscan-Technik bei der die Mimik von echten Schauspielern auf die digitalen Charaktere im Spiel übertragen wird. L. A. Noire gibt nun auch als VR-Spiel. Man wird selbst zum Detektiv und sieht alles durch die Augen von diesem. Dabei gilt es die Gesichtsausdrücke, Mimik und Gestik der Personen im Spiel zu analysieren, um den Fall schließlich aufzuklären.

Nicht nur bei dem Spiel L.A. Noire ist es wichtig, die Gesichtsausdrücke zu deuten. Auch beim Pokern ist dies oftmals der Schlüssel zum Erfolg. Geht es um die Technik, erwarten auch die Kunden von Online Casinos beste Grafiken und eine gute Bildauflösung, denn nur so wird das Online Glücksspiel zu einem positiven Erlebnis. In diesem Bereich wird sogar immer mehr versucht, an Techniken der Live-Übertragung zu arbeiten und in Zukunft soll man sogar mit Hilfe von VR-Brillen noch mehr Casino Feeling nach Hause bringen können.

Auch werden Videospiele nicht mehr nur zu Hause im Keller oder Kinderzimmer gespielt. Mittlerweile werden ganze Stadien mit Spielern gefüllt, die anderen Spielern dabei zuschauen, wie sie gegeneinander auf einer großen Leinwand spielen. Dabei wird teilweise um Preisgelder in Millionenhöhe gespielt. E-Sport nennt sich das Spektakel und die Branche ist derzeit am Boomen und entwickelt sich immer weiter. Die Spieler verdienen ihren gesamten Lebensunterhalt mit den Spielen und werden zu Idolen von vielen anderen Spielern.

Digitalisierung in der Arbeitswelt

Auch in Unternehmen und in der Arbeitswelt generell ist die sogenannte Digitalisierung auf dem Vormarsch. Digital Consultants sind begehrte Berufe geworden. Die Buchhaltung und andere Abteilungen können komplett mit einer Unternehmenssoftware gemanagt werden. Auch soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und LinkedIn werden für Unternehmen immer wichtiger vor allem, wenn es ums Marketing und die Unternehmenskommunikation geht. Die Manager sollten sich auf die Digitalisierung grundsätzlich einlassen, da viele Arbeitsabläufe vereinfacht werden können. Allerdings sollte man sich genau überlegen in welchen Unternehmensbereichen die Digitalisierung und neue Technik Sinn machen. Zudem sollten die Mitarbeiter die Möglichkeit haben, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, da sie genauso von der Digitalisierung betroffen sind wie ihre Chefs.

Ob beim Spielen, im Privat- oder im Berufsleben, die Technik entwickelt sich stetig weiter. Virtual Reality, Pokémon Go, Massively Multiplayer Online Games, die Liste der Begriffe, die derzeit kursieren ist lang und sie wächst weiter. Die Qualität der Spiele wird sich auch in Zukunft noch weiter verbessern und Spieleentwickler werden immer wieder neue Ideen auf den Markt bringen. Man kann gespannt sein, was sie sich als nächstes einfallen lassen. 

Christian Allner (HSN-Redaktion)
Über Christian Allner (HSN-Redaktion) 87 Artikel
Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs aus Mitteldeutschland. Er arbeitet, studiert und lehrt (u.a. an der Uni Halle) zu Social Media, Marketing, Onlinerecht und spannenden digitalen Themen. Sein Fokus liegt auf Blogs, Plattformen wie Facebook, Tumblr und Pinterest, soziale Netzwerke und andere Trends. Parallel organisiert er Seminare und Workshops. Ein begeisterter Hobbykoch – kaufmännisch ausgebildet und multimedial studiert. Kreativer Texter, Dozent und Übersetzer. Sie können ihn hier unterstützen

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