Brand in Hallenser Küche

Brand und Sachbeschädigung

Sachbeschädigung    Brand    Schlägerei    Einbruch

Polizeirevier Halle

Sachbeschädigung an Pkw

Am Samstag gegen 4:30 Uhr teilten Anwohner des halleschen Domplatzes mit, dass eine männliche Person an geparkten Fahrzeugen die Scheibenwischer und/oder die Außenspiegel beschädigt. Die binnen Minuten eintreffenden Polizeibeamten konnten in Tatortnähe einen stark alkoholisierten 23-Jährigen feststellen. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,89 Promille. Insgesamt wurden 23 Fahrzeuge beschädigt. Der aus Tschechien stammende Student äußerte sich zunächst zum Tatvorwurf nicht, er muss dennoch mit einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung rechnen.

Unbezahlter Döner mit Folgen

Am Sonntag gegen 1:40 Uhr mussten Polizeibeamte des Revierkommissariats Nord und der Landesbereitschaftspolizei dem Betreiber des Dönerimbisses im Charlottencenter zu Hilfe kommen. Ein 27-Jähriger Hallenser hatte sich einen Döner bestellt, ohne diesen bezahlen zu wollen. Der zunächst verbale Streit eskalierte und der Hallenser schlug dem 30-Jährigen Imbissbetreiber mit der Faust ins Gesicht, woraufhin dieser Gesichtsverletzungen und einen abgebrochenen Zahn davontrug. Doch auch das Eintreffen der Polizeibeamten beruhigte den Tatverdächtigen nicht. Er beleidigte die Beamten erheblich und trat nach ihnen. Es wurde wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung Strafanzeige erstattet.

Brand in Küche

Gegen 10:30 Uhr entstand am Sonntag in der Liebenauer Straße ein Brand in einer Küche. Ein Student aus Indonesien hatte mit einer Fritteuse kochen wollen. Dabei entzündete sich Öl und es entstand eine Stichflamme. Durch das geöffnete Küchenfenster drang der Rauch an der Fassade entlang bis in die darüber liegende Wohnung einer vierköpfigen Familie. Der 21-jährige Koch und die beiden Mitbewohner der WG sowie die Eltern der benachbarten Familie wurden wegen des Verdachts der Rauchgasintoxikation ambulant im Krankenhaus behandelt. Die beiden Kinder verbleiben zur Beobachtung im Klinikum. Die drei WG-Bewohner kommen erstmal bei Freunden unter, die Familie konnte in ihre Wohnung zurückkehren. Es entstand Sachschaden in der Wohnung und an der Fassade.

Polizeirevier Mansfeld-Südharz

Schlägerei in Sangerhausen

Im Club „Mad House“ in Sangerhausen fand am Samstagabend eine Veranstaltung mit mehreren Musik-Bands im Rahmen einer Benefizveranstaltung (Rock für Kinder) statt. Die Teilnehmeranzahl betrug ca. 150 Personen. Gegen 23:45 Uhr soll es zwischen vor dem Objekt stehenden Teilnehmern der Veranstaltung und einer hinzukommenden Personengruppe (8 bis 10 Personen, dem rechten Spektrum zuzuordnen) zunächst zu verbalen Streitigkeiten gekommen sein. In der Folge sollen sich Rempeleien und dann wechselseitige Schläge und Tritte ergeben haben. Zu dieser Zeit beendete gerade eine Band ihren Auftritt, es strömten weitere Veranstaltungsteilnehmer nach draußen. Obwohl zwei Mitarbeiter der Security versuchten, die Lage zu beruhigen, soll es in kurzer Zeit zu einer Schlägerei mit etwa 30 bis 40 beteiligten Personen gekommen sein. Beim Eintreffen erster Polizeikräfte um 0:00 Uhr entfernte sich eine Vielzahl der Beteiligten in unterschiedliche Richtungen, die Polizeibeamten konnten die verbleibenden Personengruppen durch Anwendung einfacher körperlicher Gewalt trennen. Die Mitarbeiter der Security (34 und 24 Jahre alt) und drei stark alkoholisierte Teilnehmer der Veranstaltung (21, 22 und 28 Jahre alt, Deutsche Staatsbürger) erlitten Platzwunden und mussten ambulant ärztlich versorgt werden. Insgesamt konnten vier deutsche Tatverdächtige (zwischen 18 und 29 Jahren, erheblich alkoholisiert) vor Ort  bzw. in der näheren Umgebung festgestellt werden. Zwar ist das Motiv der Schlägerei noch nicht abschließend geklärt, jedoch kann ein politisch motivierter Hintergrund derzeit nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, diese dauern an.

Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschmierten noch unbekannte Täter mit Farbe in den Ortslagen Klostermansfeld, Helbra und Gerbstedt, OT Siersleben insgesamt 45 Hakenkreuze, 11 SS-Runen und 5 weitere Schriftzüge auf Hauswände und -türen, Garagentore, Bushaltestelle/ Fahrbahn, zwei PKWs, zwei Trafostationen und die Brücke einer Bahnunterführung. Es entstand nach bisherigen Schätzungen ein Sachschaden von ca. 12.000 Euro. Die Kriminaltechnik hat die Spurensicherung übernommen, die Ermittlungen durch den polizeilichen Staatsschutz zu den Tätern laufen.

Polizeirevier Burgenlandkreis

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Freitag ging bei der Polizei der Bürgerhinweis auf eine Sachbeschädigung an einer Baustelle ein. Als die Beamten gegen 23:10 Uhr in Weißenfels, OT Langendorf eintrafen, stellten sie umgeworfene Bauzäune, die zur Sicherung der Baustelle dienten, fest. Ein 21-Jähriger entfernte sich gerade von dort. Nach kurzer Verfolgung zu Fuß konnte er gestellt werden. Unmittelbar nach der Aufforderung, sich auszuweisen, schlug und trat der Mann um sich. Zwar konnten die Beamten den Schlägen zunächst ausweichen, beim Anlegen der Handfesseln verletzte der Tatverdächtige einen 47-jährigen Polizeibeamten mit Tritten im Bereich der Rippen. Der Beamte wurde ambulant ärztlich behandelt und ist derzeit krank geschrieben. Es musste Pfefferspray eingesetzt und der 21-jährige auch an den Füßen gefesselt werden. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet.

Alkoholisiert gefahren

Einer Polizeistreife fiel am Samstag gegen 11:30 Uhr ein Fahrzeug in der Naumburger Innenstadt auf, weil es Schlangenlinien fuhr. Die 59-jährige Fahrerin aus Brandenburg erklärte bei der Befragung durch die Beamten, sie habe ihre Fahrt gegen 8:00 Uhr bei Berlin angetreten, nachdem sie dort am Freitagabend auf einer Party gefeiert habe. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille.

Musik zu laut

Weil sein 6-jähriger Sohn wegen lauter Musik nicht schlafen konnte, klingelte ein 33-jähriger Naumburger am Samstag gegen 20:30 Uhr beim Nachbar. Dieser reagierte jedoch aggressiv und griff an. Während 38-jähriger Naumburger den Geschädigten von hinten festhielt, schlug ihn der 49-jährige Nachbar mit der Faust zweimal gegen den Kopf. Der Geschädigte erlitt Verletzungen im rechten Gesichtsbereich und musste vor Ort medizinisch behandelt werden. Beide Tatverdächtige waren alkoholisiert (Atemalkohol: 0,54 und 0,90 Promille), gegen sie wurde Strafanzeige erstattet.

Polizeirevier Saalekreis

Alarmanlage vereitelt Einbruch

Am Freitagabend versuchten unbekannte Täter in einen Einkaufsmarkt in Bad Lauchstädt, OT Delitz am Berge einzudringen. Dabei lösten sie gegen 22:35 Uhr jedoch die Alarmanlage aus und entfernten sich in unbekannte Richtung. Entwendet wurde nichts, jedoch entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an.

Zugluft zu stark – Brand verursacht

Der 59-jährige Betreiber einer Gartengaststätte in Merseburg meinte es gut mit seinen Gästen, er verstopfte den Abzug des Gastraumlüfters mit einem Kissen, um den entstehenden Luftzug abzumildern. Als seine Ehefrau den Lüfter in Betrieb nahm, wusste sie davon jedoch nichts. Das Kissen geriet in Brand, der jedoch ohne die Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte. Die 40 Gäste des Gartenlokals bemerkten zunächst nichts, sie hatten angenommen, der DJ habe die Nebelmaschine angestellt.

 Quelle: Pressemitteilung Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd vom 20.11.2011

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