Angersdorfer Bürgerinitiative wird von GTS verklagt

giftmuell

Der in Teutschenthal ansässige Grubenbetreiber, die GTS Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH & Co. KG hat über eine in Bonn, Leipzig und Berlin ansässige Anwaltskanzlei Klage gegen die Bürgerinitiative gegen eine Giftmüllregion Halle (Saale) e.V. vor dem Landgericht in Hamburg eingereicht steht auf der Webseite von www.umweltruf.de

Hintergrund der Klage ist eine Pressemitteilung der Bürgerinitiative vom 10.11.2010. Dort hatte die BI auf die Ergebnisse der vom LAGB veröffentlichten Vorabstellungnahme der TU Clausthal (Prof. Dr. Lux) vom Oktober 2010 ausführlich verwiesen, deren Kernsatz lautete: „In Konsequenz vorstehender Einschätzung bzw. Beobachtung entfällt aber eine wesentliche Voraussetzung für die Langzeitsicherheit der Grube Teutschenthal.“

Die GTS möchte der BI mit ihrer Klage nun untersagen lassen, diese gutachterlichen Feststellungen öffentlich dahingehend zu interpretieren und zusammenzufassen, dass die Verbringung gefährlicher Abfälle zum damaligen Zeitpunkt eigentlich „ohne derzeit gültigen Langzeitsicherheitsnachweis“ erfolgt sei, wie dies in der strittigen PM noch formuliert wurde.

Weitere Infos hier: www.umweltruf.de

Webseite der Initiative: www.giftmuell-angersdorf.de

(Bild Bürgerinitiative)


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