Spielbanken in Halle: Auf der Suche nach Alternativen

Auch das der Spielbank benachbarte Charlottenviertel kämpft mit schwindendem Umsatz.
Auch das der Spielbank benachbarte Charlottenviertel kämpft mit schwindendem Umsatz.

Der seriöse Glücksspielsektor in der Region ist angeschlagen. Die Konkurrenz aus dem Internet macht den traditionellen Häusern das Leben schwer, da immer mehr Kundschaft ins Internet abwandert. Das verwundert nicht unbedingt, da das Angebot in den Online-Casinos größer ist, Bonusangebote warten und das Spiel von der Couch aus natürlich sehr viel entspannter ist. Mit der Änderung des Glücksspielstaatsvertrags 2011 hat sich die Situation für die klassischen Häuser noch weiter verschärft und auch 2015 sieht es laut Huffington Post nicht besser aus.

Eines der Spielhäuser, das im „Kampf“ zwischen Online-Casino und Spielbank verloren hat, ist die Spielbank Halle.

Die Geschichte der Spielbank Halle

Die Spielbank Halle war ein schönes Spielhaus, das heute jedoch nicht mehr geöffnet hat, wie über spielbank.com zu erfahren ist. Während die ersten Jahre nach der Eröffnung gut liefen und das Angebot an Roulette, Black Jack, Poker (darunter auch zahlreiche Turniere, die besonders für Anfänger geeignet waren) und natürlich den vielen Spielautomaten rege genutzt wurde, wurde es mit der Zeit immer schwerer schwarze Zahlen zu schreiben.
Das Ende der Geschichte war schnell geschrieben. Nach einigen verlustreichen Jahren in Folge, war das Geschäft nicht mehr lukrativ und das Haus musste geschlossen werden – bis heute gingen die Türen nicht mehr auf. Allerdings sucht man bis heute nach einem Investor. Eine Wiedereröffnung ist noch nicht ganz vom Tisch, allerdings zum aktuellen Stand eher unwahrscheinlich. Bereits 2010 musste die Spielbank erstmalig schließen, wurde dann aber von einem Konsortium mit Sitz in Zypern und Israel übernommen, aber musste bereits kurz danach erneut schließen, weil der Investor pleite ging. Trotz kurzzeitiger Übernahme durch die Merkur Spielbanken Sachsen-Anhalt 2013 konnte auch dieser Betreiber die Spielbank Halle leider nicht halten, womit ein Teil hallescher Geschichte zu Ende geht.

Alternativen zur Spielbank

Glücksspiel wie Poker oder andere Formen laufen trotz weniger Häuser nicht Gefahr auszusterben.
Glücksspiel wie Poker oder andere Formen laufen trotz weniger Häuser nicht Gefahr auszusterben.

Mit der Schließung der Spielbank in Halle verbleibt zurzeit nur die Spielbank Leuna-Günthersdorf. Die Anfahrt dauert natürlich etwas länger, allerdings erwartet Gäste die volle Ausstattung eines Casinos: In der Spielbank Leuna-Günthersdorf warten die Klassiker der Branche, darunter Roulette, Black Jack, Poker und natürlich die beliebten Spielautomaten verschiedener Hersteller – die beliebten Merkur-Automaten sind natürlich auch hier zu finden. Für gelegentliches Zocken warten zahlreiche verschiedene Spielautomaten und Jackpot-Anlagen. Die Slots findet man in einem separaten Raum, bei dem der Dresscode gerne in wenig lockerer sein darf – nur auf Jogginghose und Co. sollte man auch hier verzichten.
Das große Spiel beinhaltet verschiedene Tische, darunter zwei für Roulette, einen für Black Jack und vier für Poker. Während der Einstieg beim Roulette und Black Jack jederzeit möglich ist, werden beim Poker sowohl Cash Games als auch Turniere veranstaltet, die ein Buy-in benötigen, bei denen allerdings auch schnell große Gewinne möglich sind.

Alles in allem, ist es natürlich schade, dass es heute keine Spielbank mehr in Halle gibt – eine alternative Anlaufstelle ist in Leuna-Günthersdorf, über die beim Spielbank-Guide auf spielbank.com mehr zu lesen ist. Wie bei jeder Form von Glücksspiel sollte jedoch auch hier der Spaß im Vordergrund stehen. Wer bei sich selbst ein problematisches Spielverhalten feststellt, sollte unbedingt professionelle Hilfe aufsuchen.

Bildquellen: Bild1 CC BY SA via Dguendel/commons.wikimedia.org / Bild2 CC BY SA via CC olivier duperray/flickr.com

Christian Allner (HSN-Redaktion)
Über Christian Allner (HSN-Redaktion) 41 Artikel
Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs aus Mitteldeutschland. Er arbeitet, studiert und lehrt (u.a. an der Uni Halle) zu Social Media, Marketing, Onlinerecht und spannenden digitalen Themen. Sein Fokus liegt auf Blogs, Plattformen wie Facebook, Tumblr und Pinterest, soziale Netzwerke und andere Trends. Parallel organisiert er Seminare und Workshops. Ein begeisterter Hobbykoch – kaufmännisch ausgebildet und multimedial studiert. Kreativer Texter, Dozent und Übersetzer.

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