Invasion der Marmorkrebse
Trotz das es streng verboten ist, diese ursprünglich aus Florida stammenden Tiere auszusetzen, gibt es immer mehr Beobachtungen, dass diese Krebsart die heimischen Gewässer “erobert”. Wahrscheinlich wurden die ersten in Gartenteichen ausgesetzt. In Klebzig ging die Krebsart sogar auf Wanderschafft und erschreckte Kinder. Der Krebs ist ca. 15cm groß. Wenn die Krebsart weiter fliessendes Gewässer besiedelt, wird sich die Ausbreitung beschleunigen. In Klebzig verliessen die Krebse in Massen das Gewässer. Der Grund war Nahrungssuche. Durch Ihre Gefrässigkeit entziehen sie anderen Krebsen und Fischen die Nahrungsgrundlage.
Der Krebs ist unheimlich vermehrungsfreudig und kann aller 8 Wochen 120 Jungtiere hervorbringen. Es gibt nur Weibchen die sich selbst befruchten. (Jungfernzeugung)
Forscher sprechen schon von einer “nationalen Gefahr”.
Angler werden gebeten, Utensilien gründlich zu reinigen, um eine Ausbreitung der Krebspest zu verhindern: Die Sporen überleben daran bis zu 16 Tage ohne Wirt.
Wenn Krebse Gewässer auffällig besiedeln:
Information an die Naturschutzbehörde
Telefon 03461 / 40 14 27.
Weitere Artikel in der MZ:
http://de.wikipedia.org/wiki/Marmorkrebs
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